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Moi Borkum - das sympathische Inselportal
Geschichte und Tradition
Infos über Geschichte und Traditionen der Insel Borkum
In Aufzeichnungen römischer Geschichtsschreiber wird berichtet über eine grössere Insel "Burchana fabaria", später "Bant" genannt, wovon die heutige Insel Borkum nur ein kleineres Teilstück war.
In der Zeit der Karolinger wurde Bant als Marscheninsel beschrieben, welche das heutige Borkum, Juist und den Westteil von Norderney umfasste. Gewaltige Sturmfluten ab der Jahrtausendwende bewirkten die Teilung in verschiedene Inseln.
Weitere Bereiche von Bant, etwa im Südosten vom heutigen Borkum gelegen, verschwanden gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
Erste urkundliche Erwähnungen der ostfriesischen Inseln und auch von Borkum gehen auf das Jahr 1398 zurück. Nach einem wechselvollen Abschnitt vom Piratenunterschlupf bis hin zum Stützpunkt der Holländer im Krieg gegen Spanien begann Mitte des 15. Jahrhunderts die Geschichte der Grafen von Ostfriesland und deren ständige Auseinandersetzungen mit den Insulanern wegen der Rechte am Strandgut.
Im 17. Jahrhundert begann mit der Zeit der Walfänger auch für die seefahrenden Borkumer erstmals ein gewisser Wohlstand. Zu den berühmtesten Borkumer Kommandeuren gehörte
Roelof Gerritz Meyer, an den auch heute noch eine Gedenktafel am Ort der ehemaligen Wohnstatt erinnert.
Die Zeit des Walfangs endete mit dem Seekrieg zwischen England und Holland und eine Zeit der Entbehrungen und Armut folgte, welche fast die Hälfte der Insulaner zum Verlassen der Insel zwang.
Gegen 1830 begann die Zeit der Feriengäste auf Borkum, bereits 15 Jahre später gab es erste Badeeinrichtungen und einen Tourismusverein. Rasant wuchsen die Gästezahlen:
1850: 252; 1857: 600; 1865: 1024; und gegen 1900 waren es bereits über 16000 Gäste. 2003 zählte man bereits gegen 270.000 Gäste.
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